Der Studiengang im Detail

Medienbildung und pädagogische Medienarbeit (B.A.)

Die Hochschule

Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam

Anschrift:
Hermannswerder 8A  14473 Potsdam 
Telefon:
+49 (0)331 2313-439
Fax:
+49 (0)331 2313-438
Email:
info@fhchp.de
Web:
https://fhchp.de
Standorte:
1

Mehr zur Hochschule

Die Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam

Die Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam ist eine, staatlich anerkannte Hochschule, die innovative und akkreditierte Studiengänge anbietet. Sie stellt sich der Aufgabe, in Forschung und Lehre Beiträge zur Theorie und Praxis einer individueller und kultureller Diversifikation gerecht werdenden Sozialpädagogik zu leisten. Die Studiengänge bereiten Studierende darauf vor, mit ihren sozialpädagogischen und ästhetisch-kreativen Kompetenzen kulturelle Bildung in sozialen Handlungsfeldern zu integrieren und Soziale Arbeit in unserer Gesellschaft mitzugestalten.
Die Arbeit der Hochschule fußt auf dem Bildungsengagement von Clara Hoffbauer. Sie gab 1901 den Impuls für das Wirken von mittlerweile über 40 Bildungseinrichtungen der Hoffbauer-Stiftung und ihrer Tochterunternehmen in unterschiedlicher Ausprägung und für nahezu alle Lebensaltersstufen in den Bundesländern Brandenburg und Berlin. Mit der Gründung der Hoffbauer Berufsakademie wurde 2010 ein erster Schritt in Richtung hochschulischer und akademischer Bildung unternommen. Aus dieser Arbeit konnte die nichtstaatliche Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam entwickelt werden.

Mehr zur Bewerberauswahl:

Für Studiengang „Musikpädagogik und Musikvermittlung in Sozialer Arbeit“:

Name: Frau Dr. Christiane Gerischer
Telefon: 0331 2313 - 435
Fax: 0331 2313 - 438
Email:

info@fhchp.de

Für Studiengang „Bewegungspädagogik und Tanz in Sozialer Arbeit“:

Name: Frau Peggy Meyer-Hansel
Telefon: 0331 2313 - 445
Fax: 0331 2313 - 438
Email:

info@fhchp.de

Für Studiengang „Medienbildung und pädagogische Medienarbeit“:

Name: Sekretariat, 14473 Potsdam
Telefon: 0331 2313 - 439
Fax: 0331 2313 - 438
Email:

info@fhchp.de

Medienbildung und pädagogische Medienarbeit (B.A.)

Informationen über den Studiengang an der Hochschule

Kurzbeschreibung:

Medien und digitale Technologien sind Teil unserer Lebenswelten sowie von Lern- und Bildungsprozessen. Gesellschaftliche Teilhabe ist zunehmend an die Nutzung digitaler Medien gebunden. PädagogInnen auszubilden, die einen selbstbestimmten und sozial verantwortungsvollen Umgang mit Medien, ihren Techniken und Kommunikationsformen fördern, ist Aufgabe und Ziel dieses Studiengangs. Kulturelle und ästhetische Erfahrungen prägen Bildungsbiografien und auch hier spielen neue Medien eine wichtige Rolle. Der Bachelor qualifiziert sowohl für eine kritische Begleitung der Rezeption und Nutzung neuer Medien als auch für ästhetisch-kreative Gestaltungsprozesse mit digitalen Medien in pädagogischen Arbeitsfeldern. Interdisziplinär beinhaltet der Studiengang nicht nur Theorie und Praxis der Medienbildung, sondern auch eine grundständige sozialpädagogische Ausbildung, die auch durch das duale Studium mit Praxisstellen in sozialen Handlungsfeldern unterstützt wird.

Der Studiengang ist in dieser Form deutschlandweit einzigartig.

Studieninhalte:

Qualifikationsziel

MedienpädagogInnen, die Menschen aller Altersgruppen sowie aller sozialen und kulturellen Zugehörigkeiten bei der Nutzung neuer Medien pädagogisch begleiten und dabei unterstützen, einen kritischen, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang insbesondere mit digitalen Medien, ihren ästhetischen Erscheinungsformen und Techniken sowie den mit ihnen verbundenen Kommunikationsformen zu erwerben.

Medienbildung mit ästhetisch-kreativer Praxis

Medienbildung und pädagogische Medienarbeit an der Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam ist auf die Anforderungen und den Bedarf von MedienpädagogInnen in Sozialen Handlungsfeldern zugeschnitten. Kommunikatives, kooperatives und kreatives Handeln wird in Medienprojekten umgesetzt. Medienbildung wird als Querschnittsaufgabe kultureller Bildung erfahren. Medienbildung an der FHCHP beinhaltet durch Medien vermittelte ästhetische Sensibilisierung, Geschmacks- und Urteilsbildung und die Erweiterung individueller Ausdrucksmöglichkeiten durch die Gestaltung von Medienprojekten und Medienprodukten.

Fachtheorie

Studierende erwerben parallel zu wissenschaftlich fundierten sozialpädagogischen Qualifikationen theoretische Kompetenzen in:
- Medienpädagogik – Medienpädagogik in Sozialen Handlungsfeldern, ästhetisch-digitale Gestaltung, Inklusive Medienpädagogik etc;
- Medienwissenschaft – Gesellschafts- und human wissenschaftliche Grundlagen, Grundlagen der Medienwissenschaft & Medienbildung, Mediale & digitale Lebenswelten im Wandel
- Mediendidaktik – Medien in Organisationen, Spiel- und Gamifikation, Netzkultur etc.
Interdisziplinär: Medienpädagogik in Sozialen Handlungsfeldern

Studierende werden befähigt, fachlich und methodisch kompetent sowie diversitätsbewusst mit Adressat/innen in unterschiedlichen pädagogischen Handlungsfeldern zusammenzuarbeiten. Hierfür erwerben sie sowohl theoretisches Wissen aus den relevanten Bezugswissenschaften (Erziehungswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Politik) als auch sozialpädagogisches Wissen. Sie lernen Methoden der Sozialen Arbeit und pädagogischer Handlungsfeldern kennen und eignen sich Weisungswissen an. Grundlagen im Bereich der empirischen Sozialforschung und des Sozialmanagements sowie Rechtsgrundlagen Sozialer Arbeit ergänzen das Curriculum. Eine klientelspezifische Vertiefung ist möglich z.B. in „Elementarpädagogik“ , der „Jugendhilfe / Jugendarbeit“ oder „Inklusion“.

Professionelle Kompetenz

Die Studierenden erwerben im Laufe ihres Studiums ein Professionsverständnis als Pädagogen, das sie befähigt, engagiert auf der Seite ihrer AdressatInnen zu agieren und dabei zugleich genügend Abstand zu wahren, um ihre eigene Integrität zu schützen. Methoden der Reflexion pädagogischer Prozesse sowie der Selbstreflexion dienen der Entwicklung einer professionell handelnden Persönlichkeit ebenso wie die kritische Auseinandersetzung mit den sozialen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen einer sozial engagierten pädagogischen Arbeit.

Dual Studieren

Zwei Lernorte – Hochschule und soziale Einrichtung – ermöglichen die enge Verbindung von Theorie und Praxis. Das Studium findet drei Tage in der Hochschule und zwei Tage in einer selbstgewählten Praxis- bzw. Ausbildungseinrichtung statt. Praxiserfahrungen werden wissenschaftlich reflektiert und Theorie wird in der Praxis erprobt.

Studienverlauf:

Das Bachelorstudium ist mit 180 ECTS auf drei Jahre angelegt und modular gegliedert. Jedes Studienjahr teilt sich in Trimester. Im ersten Studienjahr sind die Praxistage Montag und Dienstag; im zweiten und dritten Studienjahr sind Donnerstag und Freitag Praxistage. In den ersten beiden Studienjahren wird ein Grundlagenstudium absolviert. Das dritte Studienjahr dient der Vertiefung und dem Schreiben der Bachelorarbeit. Studienbeginn ist jeweils der erste September. Das Wintertrimester endet am 31. Dezember, das anschließende Frühjahrstrimester am 30. April und das Sommertrimester beschließt das Studienjahr jeweils am 31. August.

Der Studiengang ist NC frei und es gibt Eignungsprüfungen. Für die Immatrikulation wird eine bestandene Eignungsprüfung benötigt sowie ein sozialversicherungspflichtiger Ausbildungsvertrag mit einer Praxisstelle.

Abschluss:
Bachelor
Dauer:
9 Trimester
Studienbeginn:
Jeweils zum 1. Sept. des Jahres; Bewerbungsfrist bis zum 15.07.
Zulassungsvoraussetzungen der Hochschule
  • Hochschulzugangsberechtigung
Studiengebühren

Die Gebühren betragen 450 € pro Monat. Ihre Finanzierung wird i.d.R. durch die Vergütung der Praxisstätten abgedeckt. Je nach Ausbildungsvertrag und Ausbildungsstätte kann diese auch über die monatlichen Studiengebühren hinausgehen. Darüber entscheidet die individuelle Vertragssituation zwischen Studierendem und Ausbildungseinrichtung.

Keine Angaben zu Kooperationsunternehmen. Bitte wende dich direkt an die Institution.